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Espresso al Tesla

Ab in den Süden? Ja, sehr gern, besonders gern in der diesmal besonders frühen Osterzeit, in der bei uns daheim noch Schal, Handschuhe und Wintermantel regieren.

Nach ein paar Mausklicks wissen wir: Auf der italienischen Insel Elba hat es Ende März schon Temperaturen um die 20 Grad und die Macchie ist in Vollblüte. Da wollen wir hin!

Aber geht das auch mit einem Elektroauto? Wir sind doch grade dabei unsere Mobilität auf elektrisch umzustellen. Und das soll auch für den Urlaub gelten!

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Unsere Erfahrungen: Es geht! Mit dem TESLA Model S kamen wir bequem und stressfrei von Maria Enzersdorf bis ins idyllische Bergdorf Pomonte auf Elba und zurück. Dabei „tankten“ wir alle ungefähr 3 Stunden bei TESLA Supercharger-Stationen oder bei Elektrotankstellen der italienischen Energiegesellschaft ENEL. Danke an die Kooperationspartner von Smatrics, die uns die Ladekarte organisiert haben. Diese Pausenzeit waren zwischen 30 Minuten und einer Stunde lang, also vernünftige Zeiten, um einen Spaziergang zu machen, eine Mahlzeit einzunehmen oder bei einem ausgezeichneten Espresso Macchiato das Leben zu genießen. Ist das nicht genau die Entschleunigung, nach der wir uns das ganze Jahr lang sehnen?Elba2016_175

TESLA Model S E-Carent 5_2Es ist möglich, mit der Reichweite vom Model S kommen wir ohne weiteres ohne Verzögerung nach Salzburg. Die Bahn ist natürlich schneller. Wir halten uns an die 130 oder weniger in den Baustellenbereichen. Auch wenn wir Ungläubigen das nicht glauben wollen. Bei einem Espresso in der Raststation Steinhäusl werden noch einmal 10 km nachgetankt und mit 40 km Reserve s in der Batterie stehen wir 2,5 Stundenspäter am Supercharger in Anif, Stadt Salzburg, genießen die Sonne, während der Supercharger in rd. 10 min rd. 100km nachtankt.Dann ab aufs Messegelände, wo unsere E-Mobilitätspartner  schon auf uns warten. Smalltalk beim Tesla Stand und Bewunderung für die Verwandlungskünstler der Fa. Kreisel, die fast jedes Modell elektrifizieren. Greenway und der Verein Mobilae sind mit einem E-Bus der ganz schön was hermacht  (100 KW Motor und 88 KWh Batterie, 22 Sitzplätze und 10 Stehplätze, rd. 8m lang). Der wär recht optimal für einen Ortsbus. Aber eigentlich gehts um unsere Geschäftspartner für unseren Tesla Verleih, denn so viel saubere und schöne Mobilität gehört geteilt. Das finden zumindest wir von E-Carent.

Danach ein Abendessen im Hotel Restaurant Kaiserhof neben dem Supercharger, ist kulinarisch echt zu empfehlen. IMG_20150320_155139Vor allem mein veganes “Gulasch” mit Linsen war sensationell und hatte grad die richtige Chillinote – mmmh.

Das Navi im Tesla ist excellent – sein Bildschirm gro0ß und seine Bedienung intuitv. In der zwischenzeit sind auch alle Smatrics-Ladestellne auf Google-Maps eingetragen Bei der Rückfahrt nach Maria Enzersdorf wolten wir ein kleine Pause einlegen. Die Smatrics Station ENI /Ybbs war damals leider übers Navi nicht zu finden.  Wir finden sie dann doch und stecken an. Leider verweigert er die Ladung weil die Ladestation einen I3 lädt. Die glücklichen I3 Besitzer (die hattens dringend notwendig) dieses E-Mobils stecken aber gleich ab, weil sie wieder fast voll sind und wir können unseren coffebreak nutzen und etwas zwischenladen. Funktioniert also doch tadellos, obwohl wir es nicht so wirklich brauchen.

Was mir auffällt – das Laden eines E- Autos ist immer recht kommunikativ. Du triffst öfters andere mit denen sofort Erfahrungen sowie bewundernde und aufmunternde Bemerkungen ausgetauscht werden.